Cloud Anbieter Vergleich

Eigener Server gegen drei verbreitete Cloud Anbieter, mit Fokus auf Datenschutz und Kontrolle über die eigenen Daten.

Zuletzt aktualisiert: 1. September 2026

Zum Anschauen

Wie viel Kontrolle du über deine Daten behältst

Je länger der Balken, desto mehr Kontrolle behältst du selbst. Bei einem kurzen Balken hat der jeweilige Anbieter Zugriff auf deine gespeicherten Daten.

Nextcloud, selbst gehostetdu behältst volle Kontrolle
iCloudAnbieter hat Zugriff
OneDrive (Microsoft Cloud)Anbieter hat Zugriff
DropboxAnbieter hat Zugriff
Google DriveAnbieter hat Zugriff
Samsung CloudAnbieter hat Zugriff
Google DriveOneDrive (Microsoft Cloud)DropboxiCloudSamsung CloudNextcloud, selbst gehostet
Wo die Daten liegenAuf Google ServernAuf Microsoft ServernAuf Dropbox ServernAuf Apple ServernAuf Samsung ServernAuf deinem eigenen Server
Wer Zugriff haben könnteGoogle, im Rahmen der eigenen NutzungsbedingungenMicrosoft, im Rahmen der eigenen NutzungsbedingungenDropbox, im Rahmen der eigenen NutzungsbedingungenApple, im Rahmen der eigenen NutzungsbedingungenSamsung, im Rahmen der eigenen NutzungsbedingungenNur du selbst
KostenKostenlos mit wenig Speicher, sonst AboKostenlos mit 5 GB, sonst Abo, auch in Microsoft 365 enthaltenKostenlos mit wenig Speicher, sonst AboKostenlos mit wenig Speicher, sonst AboKostenlos mit begrenztem Speicher, nur auf Samsung GerätenNur die Kosten für den eigenen Server
EinrichtungsaufwandKeiner, sofort nutzbarKeiner, direkt in Windows integriertKeiner, sofort nutzbarKeiner, sofort nutzbarKeiner, auf Samsung Geräten vorinstalliertHöher, eigener Server nötig
Open SourceNeinNeinNeinNeinNeinJa, vollständig
Geeignet fürGoogle Nutzer im AlltagWindows und Office Nutzer, TeamsTeams, die viel gemeinsam teilenMenschen im Apple ÖkosystemSamsung Gerätenutzer für GerätesicherungenTechnisch interessierte, datenschutzbewusste Nutzer

Keine Werbung, keine bezahlte Empfehlung. Für die meisten Menschen im Alltag sind die großen Anbieter die bequemere Wahl, ein eigener Server verlangt bewusst mehr Eigeninitiative. Ich selbst nutze Nextcloud auf meinem eigenen Server für genau diese zusätzliche Kontrolle.

Übrigens: Nextcloud wird nicht nur von Privatpersonen genutzt. Auch viele Schulen, Universitäten, Behörden und Unternehmen setzen es ein, gerade weil die Daten dabei auf eigenen Servern bleiben und nicht an externe Anbieter weitergegeben werden. Das zeigt, dass selbst hosten nicht nur etwas für Bastler ist.

Erklärt

Was ist Nextcloud eigentlich?

Der vermutlich unbekannteste Begriff hier, kurz und verständlich erklärt.

Kurz gesagt

Selbst gehostete Cloud Software für Dateien, Fotos, Kalender und Kontakte, die du auf deinem eigenen Server statt bei einem fremden Anbieter betreibst.

Was konkret anders ist

Deine Daten verlassen nie deinen eigenen Server, du bestimmst selbst, wie viel Speicher zur Verfügung steht und welche Zusatzfunktionen aktiv sind.

Für wen es sich lohnt

Für technisch interessierte oder besonders datenschutzbewusste Menschen, die bereit sind, einen eigenen Server einzurichten und zu pflegen.